| Zitat: | Gier und Angst gleichzeitig geweckt
Die nicht gerade in bestem Deutsch verfasste E-Mail beginnt mit dem Vermerk: "Bitte betrachten Sie diese Angelegenheit als Vertraulich." Die Alexander Kerker Forextrading Ltd. ermögliche es, an den riesigen Gewinnen, die Banken erwirtschaften, teilzuhaben. "Ihr Stammkapital ist zu 110% abgesichert und kann nicht verloren gehen", wird versprochen.
Die Angaben auf der Website sind jedoch verwirrend. Forextrading, also Handel mit Währungen, mache superhohe Gewinne möglich. Gearbeitet werde "mit einem Hebel von 400:1 und einer Absicherung von 100.000 Pip". Das mache einen Kapitalverlust "fast unmöglich". Die Kundengelder seien zudem durch die Assurag Insurance vor Verlust versichert. Was damit gemeint sein soll, bleibt rätselhaft. Pip heißt die kleinste Preisstufe beim Handel von Devisen. Ein 400-facher Hebel wäre extrem hoch und sehr riskant, ein Hebel von einem Vierhundertstel böte dagegen keine realistische Chance auf superhohe Gewinne. Auch die rechtliche Konstruktion bleibt unklar: "Stammkapital" legt eine unternehmerische Beteiligung nahe. Bis zum Redaktionsschluss trafen keine Antworten auf unsere Fragen ein. |